Nationalpark
Berchtesgaden

FAQ

Adressen

Nationalparkverwaltung
Doktorberg 6
83471 Berchtesgaden
Tel.: 08652 9686-0
Fax: 08652 9686-40
Mail: poststelle@nationalpark-berchtesgaden.de

Nationalpark-Haus
Franziskanerplatz 7
83471 Berchtesgaden
Tel.: 08652 64 34 3
Fax: 08652 69434
E-mail: info@nationalparkhaus.org

Nationalpark-Informationsstelle Hintersee
Am Beginn des Hirschbichltales
83486 Ramsau, Hintersee
Telefon: 08657 1431
Fax: 08657 985935

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Akzeptanz des Nationalparks in der Bevölkerung

Über die Akzeptanz von Nationalparken in der Bevölkerung wurden bereits zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt und es gibt eine Vielzahl von Veröffentlichungen zu dieser Thematik, auch in Bezug auf den Nationalpark Berchtesgaden. Hier finden Sie eine Auswahl davon. Zum Teil sind sie in der Nationalparkbibliothek vorhanden, zum Teil können sie im Buchhandel bestellt werden:

Arnold, M., Paulussen, S., Schmidt, R., GWMC-Wirtschaftsforschung GmbH: Entwicklung standardisierter Methoden zur Analyse der Besucher von Großschutzgebieten sowie zur Bewertung der Akzeptanz und zur wirtschaftlichen Bedeutung der Schutzgebiete für die Schutzgebietsregion,1995.
Bühner, C.: Ranger im Nationalpark Berchtesgaden - ein Konzept für mehr Öffentlichkeitsarbeit, 1999.
Dannath, S.: Die Entstehung er deutschen Nationalparks und die Probleme er regionalen und internationalen Anerkennung am Beispiel des Nationalparks Berchtesgaden,1995
Föderation der Natur- und Nationalparke Europas Sektion Deutschland e.V. - FÖNAD, Hrsg., GWMC-Wirtschaftsforschung GmbH, Paulussen, S., Schmidt, R.: Wahrnehmung, Image und Akzeptanz von national bedeutenden Natur- und Kulturlandschaften - Handbuch zur Durchführung von Befragungen zur Ermittlung der Akzeptanz von Großschutzgebieten,1997.
Grünwald, I.: Besucherforschung und Ausstellungsevaluation Nationalpark Berchtesgaden, Nationalpark-Haus Berchtesgaden und Informationsstelle Holzstube St. Bartholomä. Projektbericht Profi-Projekt BG2, 2002.
Job, H.: Großschutzgebiete und ihre Akzeptanz bei Einheimischen - Das Beispiel der Nationalparke im Harz, 1996.
Job, H., Metzler, D., Vogt, L.: Inwertsetzung alpiner Nationalparks - Eine regionalwirtschaftliche Analyse des Tourismus im Alpenpark Berchtesgaden, 2003.
Karameris, A.: Analyse und Prognose der Erholungsnachfrage im Nationalpark Berchtesgaden, 1981.
Krieger, C.: Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und seine gesellschaftliche Akzeptanz,1998.
Litzka, F.: Der Nationalpark Berchtesgaden - Zur Akzeptanz von Wildnis in der Kulturlandschaft Mitteleuropas- 2000
Nethe, M.: Biosphärenreservat Allgäuer/Lechtaler Alpen - Eine Untersuchung zur Akzeptanz eines geplanten Schutzgebiets, 1995.
Rentsch, G., Kuhn, W., Heinritz, C.: Die Akzeptanz und Ablehnung des Nationalparks Berchtesgaden durch die lokale Bevölkerung,1990.
Scheiter, C.: Der Nationalpark Berchtesgaden im Spiegel der lokalen Printmedien. Eine inhaltsanalytische Untersuchung am Beispiel der Berichterstattung des Berchtesgadener Anzeigers. Diplomarbeit, 2002.
Sebold, J.: Die Bedeutung des ersten Alpennationalparks Berchtesgaden für die Gäste des Berchtesgadener Landes, 1991
Stoll, S.: Akzeptanzprobleme bei der Ausweisung von Großschutzgebieten - Ursachenanalyse und Ansätze zu Handlungsstrategien, 1999.
Urban, M.: Der erholungssuchende und naturinteressierte Besucher in deutschen Nationalparken - aufgezeigt an den Beispielen Bayrischer Wald, Berchtesgaden und Niedersächsisches Wattenmeer, 1998.

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Angebote für Schulen

Der Nationalpark Berchtesgaden bietet ein umfassendes Programm an geführten Wanderungen und Exkursionen für Schulklassen, Jugendgruppen und Kindergärten.
Zum Programm.

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Besucherzahl/Statistik

Die genaue Anzahl der Besucher ist schwierig zu ermitteln. Eine Studie aus dem Jahr 2003 (Job, H., Metzler, D., Vogt, L.: „Inwertsetzung alpiner Nationalparks - Eine regionalwirtschaftliche Analyse des Tourismus im Alpenpark Berchtesgaden“, Münchener Studien zur Sozial- und Wirtschaftsgeographie, Band 43) kommt auf eine Zahl von 1,2 Mio. Besucher pro Jahr. Diese Summe ergibt sich aus den Zahlen der Jenner-Bergbahn, der Königsseeschifffahrt, der Parkplatzzahlen etc.
Das Umweltbildungsangebot des Nationalparks wird bereits seit mehreren Jahren statistisch erfasst und steht zum Download zur Verfügung. Download (pdf, ...kB)
Derzeit gibt es ein Projekt zur Erfassung der Besucher: „EuRegionales Erholungsgebiet“, durchgeführt von Dr. Sabine Hennig. Das Projekt wird voraussichtlich 2007 erste Ergebnisse liefern.
Weitere Infos zum Projekt.

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Besucherlenkung

Besucherlenkung ist eine wichtige Aufgabe des Nationalparkmanagements. Viele Menschen (1,2 Mio. nach einer Studie des Jahres 2003) besuchen jährlich den Nationalpark und erholen sich bei Wanderungen, anderen sportlichen Aktivitäten oder bei einer Schifffahrt über den Königssee. Neben der Erholung ist aber der Naturschutz das oberste Ziel des Nationalparks. Um hier Konflikte zu vermeiden, sensible Bereiche zu schützen und bestimmte Gebiete zu entlasten, kommt die Besucherlenkung zum Einsatz.
Sie funktioniert zum einen über das offizielle Wegenetz, das ca. 230 km gut ausgebaute Wanderwege und -steige zur Verfügung stellt. Des Weiteren dient ihr die Beschilderung im Gelände (Informationstafeln, Wege- und Radwegebeschilderung), macht auf Besonderheiten aufmerksam und erinnert die Besucher daran, dass sie sich in einem Schutzgebiet befinden.
Das Projekt „EuRegionales Erholungsgebiet“ von Dr. Sabine Hennig befasst sich ausführlich mit der Thematik Besucherströme und Besucherlenkung. Erste Ergebnisse werden 2007 erwartet und hier vorgestellt.
Weitere Infos zum Projekt.

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Biosphärenreservat Berchtesgaden

Das B. wurde 1990 eingerichtet. Der Nationalpark Berchtesgaden ist die Kernzone des Biosphärenreservats, das Vorfeld die so genannte Entwicklungszone. Sie umfassen einen herausragenden Landschaftsausschnitt der bayerischen Alpen. Stehen innerhalb des Nationalparks Schutz und Erhaltung der Naturlandschaft im Vordergrund, sind im Vorfeld die Erhaltung und Entwicklung der Kulturlandschaft die wesentlichen Ziele.
Ausführlichere Informationen unter folgendem Link: „Biosphärenreservat “.

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Eintrittspreise

Der Nationalpark Berchtesgaden ist kein „Park“ oder „Garten“ mit Zaun und Tor, an dem Eintritt verlangt wird. Auch die Informationsstellen kosten keine Eintrittsgebühr, die geführten Wanderungen des Wanderprogramms sind zum größten Teil kostenlos. Für geführte Wanderungen mit Gruppen und Exkursionen erheben wir einen Unkostenbeitrag. Unter folgenden Links finden Sie weitere Infos zum Wanderprogramm, Schulführungen und Fachexkursionen.

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Führungen im Nationalpark

Der Nationalpark Berchtesgaden bietet ein vielfältiges Programm an geführten Wanderungen und Exkursionen im Nationalpark.
Unter folgenden Links finden Sie weitere Infos zum Wanderprogramm, Schulführungen und Fachexkursionen.

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Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien für den Nationalpark

Gesetzliche Grundlagen:
Nationalparkverordnung
Nationalparkplan
Naturschutzgesetze
FFH-Richtlinie und Natura2000
Alpenkonvention

Internationale Richtlinien:
IUCN
Europa-Diplom
ARGE-ALP-Resolution
Leitbild EUROPARC

Unter dem Punkt "Naturschutz" auf dieser Homepage finden Sie ausführliche Informationen.

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Grundlagen zum Nationalpark

Lage: im Südosten Bayerns an der Grenze zu Österreich
Gründungsdatum: 1. August 1978
Fläche: 210 km²
Landschaftsform: Hochgebirge; Höhenamplitude 2110 m (Königssee 603 m ü.NN, Watzmann 2713 m ü.NN)
Ziele: Schutz der gesamten Natur, Forschung, Umweltbildung, Erholung
Mitarbeitende: ca. 70
IUCN-Kategorie: II
Anteil der Kernzone an der Gesamtfläche: 66,6 %
Anteil der permanenten Pflegezone an der Gesamtfläche: 23,5 %
Anteil der temporären Pflegezone an der Gesamtfläche: 9,9 %.
Besonderheit: Der Nationalpark Berchtesgaden ist die Kernzone des Biosphärenreservats Berchtesgadener Land

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Jagd im Nationalpark

Zwar ist das oberste Gebot im Nationalpark Berchtesgaden „Natur Natur sein lassen“, dennoch wird in den Pflegezonen nach wie vor gejagt. Dies dient nicht wirtschaftlichen Zwecken oder der Trophäenjagd, vielmehr ist eine Regulation des Wildbestandes auf eine dem Lebensraum angemessene Zahl aus folgenden Gründen unabdingbar:
- Die natürlichen Feinde des Rot-, Reh- und Gamswildes wie Luchs oder Bär sind ausgerottet.
- Zu hoher Wildbestand bedeutet starken Verbiss an Jungbäumen, vor allem in den Wintermonaten.
- Der Lebensraum ist nicht mehr im natürlichen Zustand vorhanden. Zerschneidungen, z.B. durch Straßen führen dazu, dass das Rotwild Grund in den Wintermonaten nicht mehr in die wärmeren Talauen wandern kann und dadurch der Verbiss zusätzlich verstärkt wird.

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Kooperationen mit Tourismus

Es besteht seit vielen Jahren eine vielfältige Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen mit der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) bzw. dem Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee. Zum Beispiel wird das Wanderprogramm abgestimmt und gemeinsam herausgegeben, die Kooperation mit Fahrtziel Natur mit der Deutschen Bahn wird ebenso gemeinsam mit der BGLT durchgeführt. Besonders enge Zusammenarbeit besteht mit den Einrichtungen in Nationalparknähe bzw. im Nationalpark wie mit den „Five for Fun“ (Jennerbahn, Kehlsteinhaus, Königsseeschifffahrt, Salzbergwerk, Watzmann Therme). Auch mit den Hüttenwirten, die ihre Gaststätten und Hütten im Nationalpark betreiben, besteht eine enge Kooperation. Im Rahmen eines Projektes wird der regelmäßige Informationsaustausch zwischen Nationalparkverwaltung und Hüttenwirten wieder intensiviert (z.B. durch Informationsmaterialien und Spiele, regelmäßige Besuche der Hütten seitens der NPV).
Darüber hinaus ist der Nationalpark Berchtesgaden mit einem Sitz im Fachbeirat der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und als nicht stimmberechtigtes Mitglied im Fremdenverkehrsverband vertreten.
Die jährlich stattfindende Versammlung zum Thema „Erholungseinrichtungen im Nationalpark“ bietet eine regelmäßige Austauschmöglichkeit mit Repräsentanten der Gemeinden, Alpenvereinssektionen, Bergwacht, Bundeswehr etc.

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Kooperationen mit anderen Nationalparken

Als einziger alpiner Nationalpark Deutschlands kommt dem Nationalpark Berchtesgaden eine Sonderrolle zu: Einerseits ist er über EUROPARC Deutschland e.V. in das Netz der Nationalparke und Großschutzgebiete in Deutschland eingebunden. Besonders enge Zusammenarbeit besteht hier mit dem zweiten Nationalpark in Bayern, dem Nationalpark Bayerischer Wald. Andrerseits umfasst der Nationalpark Berchtesgaden einen Teil des Alpenraums und ist damit eng verbunden mit den weiteren Nationalparken in den Alpen. Hier übernimmt das Netzwerk alpiner Schutzgebiete die Funktion des Verbindungsgliedes.

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Nationalparkregeln

In einem Nationalpark ist der Schutz der Natur das oberste Ziel. Um dieses Ziel erreichen zu können, benötigen wir Ihre Mithilfe und bitten Sie, folgende Regeln zu beachten:

So bitte nicht:

Otto Ahnungslos

Beachten Sie bitte auch die besonderen Bedingungen im Winter. Wildtiere benötigen in dieser für sie harten Zeit Ruhe. Verlassen Sie bei Ihren Ski- oder Schneeschuhtouren bitte nicht die vorgesehenen Routen bzw. Wege, bewegen Sie sich nicht in zu großen Gruppen, vermeiden Sie es, in die Dämmerung und die Abendstunden zu kommen und beachten Sie die Hinweise der Aktion „Skibergsteigen umweltfreundlich“.

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Nutzungskonflikte im Nationalpark

Häufig wird die Frage nach Nutzungskonflikten an die Nationalparkverwaltung herangetragen. Gemeint ist hier das Spannungsfeld, das sich durch Grundsätze des Naturschutzes (z.B. „Natur Natur sein lassen“) mit der Nutzung eines Naturschutzgebietes ergibt. Natürlich wird der Mensch nicht grundsätzlich „ausgesperrt“. Vielmehr ist er eingeladen, die einmalige Natur des Nationalparks zu genießen. Traditionelle Nutzungen wie Almwirtschaft und Fischerei sollen in der Pflegezone des Nationalparks ebenso beibehalten und weitergeführt werden (siehe auch unter „Zonierung“). Konflikte können durch ein offenes Miteinander und die Aufstellung und Einhaltung bestimmter Regelungen vermieden oder zumindest abgemildert werden.
Der Nationalparkplan gibt in den einzelnen Nutzungsbereichen wie Tourismus und Erholung, Sport und Sportveranstaltungen, Bundeswehr und Landwirtschaft jeweils eine Bestandsaufnahme und erarbeitet einen Maßnahmenplan für die nächsten 10 Jahre.

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Öffentlicher Nahverkehr im Nationalpark

Die Straße durch das Klausbachtal ist für den öffentlichen Nahverkehr freigegeben. Der so genannte Hirschbichl-Wanderbus mit der Nummer 847 (= 9547) startet von Mai bis Oktober an der Informationsstelle Hintersee (Haltestelle Hirschbichl Auzinger Abzw.) und fährt durch das gesamte Klausbachtal bis zur Grenze nach Österreich. Ab hier übernimmt der österreichische Postbus die Fahrtgäste. [Link zum Fahrplan]
Die Startzeiten und Treffpunkte des Wanderprogramms des Nationalparks sind zum großen Teil an die Zeiten des öffentlichen Nahverkehrs angepasst. Lassen Sie der Umwelt zuliebe das Auto so weit wie möglich zu Hause.

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Öffnungszeiten

Die Nationalpark-Informationsstellen sind jeweils von 9-17 Uhr geöffnet. Das Nationalpark-Haus, die Informationsstelle Hintersee und die Informationsstelle Wimbachbrücke ganzjährig täglich. Die Informationsstellen St. Bartholomä, Kühroint und Engert haben in den Wintermonaten von Oktober bis Mai geschlossen.
Die Nationalparkverwaltung ist für den Besucherverkehr geöffnet von 8.30 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbarung.

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Praktikum im Nationalpark

Der Nationalpark Berchtesgaden wird jährlich in verschiedenen Projekten von etwa 10-15 Praktikantinnen und Praktikanten unterstützt. Ob aktuell Stellen frei sind, und ob ein geeignetes Projekt, bei dem Sie mitarbeiten können, für Sie dabei ist, sehen Sie unter "Karriere".

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Rotwildfütterung

Früher verließ das Rotwild vor Wintereinbruch die Bergwälder und suchte sich seine Nahrung in den schneeärmeren Auwäldern des Alpenvorlandes. Siedlungen und Straßen behindern heute diese Wanderungen. Da ein Überwintern im Nationalpark aufgrund der Nahrungsknappheit hohe Verbiss- und Schälschäden an Bäumen verursachen würde, wird das Rotwild in einem 45 ha großen Wintergatter gefüttert. Im Frühjahr werden die Gatter geöffnet, das Rotwild wandert wieder in höhere Lagen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Punkt "Wild-/Waldmanagement".

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Schutzgebietskategorien

Die so genannten Schutzgebietskategorien unterteilen die Schutzgebiete je nach Größe und Schutzstatus. Je höher der Schutzstatus, desto strenger die Auflagen bezüglich des Naturschutzes:

Kategorie Schutzstatus Größe
Nationalpark hoch ca. 10 000 - 50 000 ha
Naturschutzgebiet hoch ca. 50 - 150 ha
Biosphärenreservat mittel ca. 50 000 - 150 000 ha
Naturdenkmal mittel < 5 ha bzw. punktuell (z.B. ein einzelner Baum)
Naturpark niedrig > 100 000 ha
Geschützter Landschaftsteil niedrig < 5 ha bzw. punktuell (z.B. ein einzelner Baum)

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Sport im Nationalpark

Sportliche Aktivitäten in der freien Natur, die so genannten Outdoor-Sportarten wie Klettern, Skibergsteigen, Gleitschirmfliegen etc., erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Als alpiner Raum und aufgrund seiner weitgehend unberührten Natur, bietet sich der Nationalpark Berchtesgaden dafür geradezu an. Allerdings bedeuten immer mehr Menschen, die in immer abgelegenere Gebiete vorstoßen, ein großes Risiko für die Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Gerade seltene und sensible Pflanzen- und Tierarten müssen besonders geschützt werden. Eine Ausweitung der sportlichen Nutzung kann diesen Schutz gefährden.
Der Nationalparkplan und das Konzept Rahmenbedingungen zum Sport im Nationalpark Berchtesgaden“ befassen sich mit den einzelnen Sportarten wie
- Wandern und Bergsteigen
- Klettern/Eisklettern
- Canyoning
- Radsport/Mountainbiking
- Drachen- und Gleitschirmfliegen
- Skibergsteigen
und zeigen die davon ausgehenden Störungen und Möglichkeiten, diese zu vermeiden, auf.

Weitere Infos auch unter den Punkten "Nationalparkmanagement" und "Nutzungen"

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Tourismus im Nationalpark

Der Tourismus im Berchtesgadener Land kann auf eine über 100 jährige Geschichte zurückblicken. Er ist heute der wichtigste Wirtschaftszweig des Gebietes. Auch der Nationalpark Berchtesgaden wird touristisch genutzt: Wandern, Übernachten auf Hütten, mit dem Schiff über den Königssee fahren sind beliebte Tätigkeiten im Nationalpark. Zudem trägt der Nationalpark zum einen durch den Schutz dieser einmaligen Hochgebirgslandschaft, wie auch durch sein Angebot an Führungen und Exkursionen zum Tourismus im Berchtesgadener Land bei. Um Nutzungskonflikte zu vermeiden (s. auch hier in den FAQ unter „Nutzungskonflikte“), ist das Miteinander von Naturschutz und Nutzung durch den Nationalplan geregelt.

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Übernachten im Nationalpark

Im Nationalpark gibt es keine Ortschaften oder Dauersiedlungen. Übernachtung ist allerdings in einigen Berggasthäusern und -hütten, überwiegend in Matratzenlagern, möglich. Es gibt eine ganze Reihe an Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten im Nationalpark. Zelten sowie Biwakieren ist im Nationalpark Berchtesgaden prinzipiell nicht erlaubt.
Übersicht Hütten, Almen und Gasthäuser im Nationalpark.

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Waldumbau

Das Motto „Natur Natur sein lassen“ ist eines der Leitmotive eines Nationalparks. Durch frühere Nutzungen entstanden jedoch naturferne Fichtenwälder. Zeitlich begrenzte Maßnahmen wie Auflichtung des Altbestandes und Pflanzung junger Bäume sollen die natürliche Waldentwicklung hin zu einem Bergmischwald aus Fichte, Tanne, Buche und Bergahorn, in höheren Lagen Lärche, unterstützen.

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Wegezustand

Die 230 km Wegenetz im Nationalpark werden von der Nationalparkverwaltung unterhalten. Wir überprüfen die Wege ständig und bemühen uns um einen einwandfreien Zustand. Sollten Sie dennoch Beanstandungen haben, oder fällt Ihnen etwas Besonderes auf, bitten wir Sie, dies an die Nationalparkverwaltung zu melden, bitte über das Kontaktformular mit dem Stichwort „Wegezustand“.
Zum Kontaktformular.

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Zonierung

Der Nationalpark Berchtesgaden ist in eine Kernzone, eine permanente und ein temporäre Pflegezone unterteilt. In der Kernzone des Nationalparks soll sich die Natur möglichst unbeeinflusst vom Menschen entwickeln können. In der permanenten Pflegezone gilt als vorrangiges Ziel die Pflege der Kulturlandschaft. Die für das Weiterbestehen schützenswerten Lebensräume bzw. Landschaftsteile erforderlichen Nutzungen sollen in traditioneller Weise fortgesetzt werden. In der temporären Pflegezone werden zeitlich begrenzt ausschließlich Maßnahmen der Schalenwildregulierung durchgeführt. Nach 10 Jahren sollen diese Flächen in die Kernzone überführt werden. Für alle Zonen gilt, dass die bestehenden Weiderechte erhalten bleiben. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

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